Pressebericht

Stimmungsvolle Jubiläumssitzung mit Bruce Kapusta, Sleidanias und vielen mehr…

Bereits um 18 :55 Uhr zündete Norbert Niebes  die  Seele des Brauchtums in Schleiden, ein Feuerwerk voll Stimmung und Eleganz, nach wirklich karnevalistischem Brauchtum.
Net lang Schwade och Mache (Niebes Lieblings Motto) brachte er einen Höhepunkt nach dem Anderen in die voll besetzte  närrische  Arena zu Schleiden
Musikalisch ging es um punkt 19:00 Uhr los, anlässlich des 33 jährigen Jubiläums der Kg blau-weiß Schleiden, hatten es sich die Sleidanias nicht nehmen lassen, ihren Beitrag zur Sitzung zu leisten und unterhielten die schleedener Narren mit dem Schleedener Lied und anderen selbst geschriebenen Liedern.
Unter karnevalistischen Klängen und mit großem Gefolge hielt im Anschluss das Jugendprinzenpaar, Prinz Florian I Niebes und Prinzessin Sarah III Dambach, Einzug in die festlich geschmückte Aula.
Nach ihrer extra für den Abend vorbereiteten Rede an ihre schleedener Narren folgte der erste Gardetanz des Abends. Die prinzeneigene Garde hatte Aufstellung genommen und wollte zu Ehren des Prinzenpaares ihr Können zum Besten geben.
Natürlich kamen auch die Büttenreden an diesem Abend nicht zu kurz, neben einer Zugereisten, die sich über die Tücken der eifler Sprache ausließ, brachte auch das Spar- Ensemble aus Höven das Publikum zum Lachen.
Dann wurde das Publikum wieder zum Mitschunkeln und Singen zu den fetzigen Liedern der Bremsklötz aus Düren angeregt.
Höhepunkt des Abends Bruce Kapusta der Clown mit der goldenen Trompete aus Köln, hatte es sich, nach dem erfolgreichen Weihnachtskonzert nicht nehmen lassen, auch bei der Sitzung seine Trompete aus zu packen und dabei zu sein.
Auch ein Besuch von den befreundeten Vereinen Blankenheim und Hellenthal durfte natürlich nicht fehlen.
Ein besonderen jeck hatte sich Bürgermeister Ralf Hergarten einfallen lassen, entpuppte sich der erste Bürger unserer Stadt dann tatsächlich als „Vamp“ in Frauenkleidern, der sich für diesen speziellen Abend ein opulentes Make-up aufgelegt hatte.
Extra von Dühn/ Wermelskirchen angereist waren die Tollitäten um den Schleidenern zu ihrem Jubiläum zu gratulieren.
Natürlich wurden im Rahmen der Sitzung, auch die beiden Gemeinschaftstänze des Vereins gezeigt, neben der Junioren Showtanzgruppe und der Prinzengarde, hatte sich auch die Schloßjarde mit der Funkengarde zusammen geschlossen und anlässlich des Jubiläums einen gemeinsamen Tanz einstudiert.
Den krönenden Abschluss machte die Kaisergarde Blankenheim und brachte mit ihrem Auftritt den Saal auch zu später Stunde noch mal richtig zum Kochen.
Nach dem großen Finale, nahm die Sitzung einen gemütlichen Ausklang in der Aula.
Niebes bedankte sich nochmals bei Allen Aktiven und Helfern, die vor und während der Sitzung tatkräftig unterstützt haben, ganz nach dem diesjährigen Motto:
Mir maache et für Schleede
Os Hätz schlät für Schleede
At 33 Johr

Vielen Dank für Ihr kommen und Berichterstattung
Ihre  KG. blau-weiss Schleiden

 

Bürgermeister trug schicke Stöckelschuhe

Von ELVIRA HILGERS, 24.01.10, 19:33h

„Eine solch gute Stimmung haben wir in Schleiden bisher noch nicht erlebt“, hieß es von allen Seiten bei der Jubiläumssitzung der KG Blau-Weiss Schleiden...

 

SCHLEIDEN. „Eine solch gute Stimmung haben wir in Schleiden bisher noch nicht erlebt“, hieß es von allen Seiten bei der Jubiläumssitzung der KG Blau-Weiss Schleiden. Sitzungspräsident Norbert Niebes sah sich bei seiner Begrüßung einer Riesen-Narrenschar gegenüber, die bunt kostümiert die Aula der Hauptschule füllte.
Über einem dekorativen Bühnenbild, auf dem die Schlosskirche, das Tempelchen und sogar die alte Flitsch zu sehen war, hing das Jubiläumsmotto „Mir maache et für Schleede, os Hätz schleet für Schleede“. Präsentiert wurde ein Programm, das seinesgleichen sucht. Zum Auftakt begrüßten die Schleidener Urgewächse „Sleidanias“ mit Musik. Mit stehenden Ovationen wurde das Schleidener Kinderprinzenpaar, Sahra Dambach und Florian Niebes , empfangen. Bei ihrer Rede an das närrische Volk bewiesen sie, dass in ihren Adern blaues Blut fließt. Bürgermeister Ralf Hergarten , der im Outfit einer gepflegten „Dame“ der Jubiläumssitzung beiwohnte, hatte seine Stöckelschuhe zu diesem Zeitpunkt schon längst wegen schmerzender Füße unter dem Tisch deponiert. Im Fokus stand dann die Dürener Gruppe „Bremsklötz“, die die Stimmung im Saal anheizte.
Trompetenklänge und das Lied „Oh mein Papa“ kündigten schließlich Bruce Kapusta , den Clown mit der Trompete, an. Auf der kleinen Bühne - einem Tisch - begann er seine musikalische und gesangliche Show und begeisterte das Publikum, das sogleich in der ganzen Aula Wunderkerzen anbrannte. Licht-Spots ließen den Trompeter als Schattenriss erscheinen. „Ich freue mich bei euch zu sein“, rief Kapusta dem Publikum zu, das ihn fast gar nicht mehr von der Bühne lassen wollte und immer wieder Zugaben forderte. Ausgepowert von seinem Auftritt sagte er: „Die Zugabe könnt ihr euch kostenlos von meiner Hompage herunterladen.“ Sitzungspräsident Norbert Niebes verpflichtete Kapusta gleich zu einem weiteren Auftritt in Schleiden im Dezember. Kapusta, der sich über soviel Zuspruch sichtlich freute, fragte scherzend: „Wieder in der Eis-Kirche?“ Worauf der Präsident erklärte: „Wenn der Pastur möt spellt.“ Aber egal ob in der kalten Kirche oder in der warmen Aula, Schleiden wird den Trompeter sicherlich erneut erleben.
Als „Ene Zugereiste“ präsentierte Silke Brinkmann ihr Verständnis von verschiedenen Gerichten, die in Eifeler Platt für die Zugereiste zu Deklarationsproblemen führten.

Viele Höhepunkte mit Tanz, Gesang, Zwiegesprächen und Reden erlebte das Publikum, unter das sich auch die KG Ruet Jold Hellenthal und die Blankenheimer Kaisergarde gemischt hatte. Natürlich gaben auch alle Tanzgarden der Jubel-Gesellschaft ihr Bestes

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Hergarten war so schön wie nie

Von Gudrun Klinkhammer, 24.01.10, 18:38h

Schleidens Bürgermeister hatte bei der Sitzung der Karnevalsgesellschaft Blau-Weiß ganz dick aufgetragen. „Lady“ Ralf war geschminkt wie ein Vamp.



Im Frauenkleid und mit opulentem Make-up amüsierte sich Bürgermeister Ralf Hergarten auf der Jubiläumssitzung. (Bild Klinkhammer)


Im Frauenkleid und mit opulentem Make-up amüsierte sich Bürgermeister Ralf Hergarten auf der Jubiläumssitzung. (Bild Klinkhammer)
Schleiden - Kein einziger Jeck hatte sich am Samstagabend in der Aula der Hauptschule getraut, zur Jubiläumssitzung der Karnevalsgesellschaft (KG) Blau-Weiß Schleiden unkostümiert zu erscheinen.
Merkwürdige Gestalten bewegten sich etwa mit Tellern voller Mettbrötchen durch die Reihen der närrischen Schar. Die Gesichtszüge einer üppigen Schönen mit vollem schwarzen Haar erinnerten gar im Entfernten an Schleidens Bürgermeister Ralf Hergarten. Bei näherem Hingucken entpuppte sich der erste Bürger der Stadt dann tatsächlich als „Vamp“ in Frauenkleidern, der für diesen speziellen Abend ein opulentes Make-up aufgelegt hatte.
Das Lieblingsmotto von Sitzungspräsident Norbert Niebes lautet auch im 33. Jahr der KG Blau-Weiß Schleiden „Net lang schwade, och mache“. Dementsprechend hatten er und sein Team das Sitzungsprogramm gestaltet. Den Besuchern in der ausverkauften Aula wurde ein kurzweiliger Programmpunkt nach dem anderen geboten.
Die „Sleidanias“ gratulierten von der Bühne herab mit dem „Schleedener Lied“ und weiteren selbst geschriebenen Titeln. Nach dem Einzug des Schleidener Jungprinzenpaares, Prinz Florian I. (Niebes) und Prinzessin Sarah III (Dambach), folgte der erste Gardetanz des Abends. Sämtliche Tanzgruppen der KG Blau-Weiß Schleiden bereicherten über den Abend hinweg das Bühnengeschehen.
In einer Büttenrede ließ sich eine Zugereiste über die Tücken der Eifeler Sprache aus, auch das „Spar-Ensemble“ aus Höfen wusste das Zwerchfell der Besucher zu reizen.
Bei den fetzigen Lieder der „Bremsklötz“ aus Düren hielt es das Publikum nicht mehr auf den Sitzplätzen. Auf Tischen und Stühlen schunkelten die begeisterten Karnevalisten mit. Bruce Kapusta, der bereits in der Vorweihnachtszeit in vielen Kirchen der Region zu hören war, packte in Schleiden erneut seine Trompete aus. Auch er erhielt für seinen Beitrag viel Applaus.
Auftritte befreundeter Vereine aus Hellenthal, Blankenheim und Dühn / Wermelskirchen folgten. Die Blankenheimer Kaisergarde bildete den krönenden Abschluss der Schleidener Jubiläumssitzung.